SSV krallt sich Ex-Bregenz-Coach

Nach dem Abstieg aus der höchsten Spielklasse und dem Start der Vorbereitungen auf die kommende Saison hat der SSV Dornbirn Schoren die Trainerfrage für die WHA-Challenge-Mannschaft geklärt: Marko Tanasković übernimmt künftig die Schoren-Girls und soll den Weg Richtung Wiederaufstieg ebnen.

Mit der Verpflichtung des neuen Trainers setzt der Verein damit auf frische Impulse an der Seitenlinie und treibt die Kader- und Saisonvorbereitung weiter voran. „Nach sehr guten Gesprächen mit Bregenz-Geschäftsführer Björn Tyrner war es im Rahmen einer Kooperation möglich, diesen Handball-Fachmann zu verpflichten“, erklärt SSV-Sportchefin Sabine Kainrath. „Wir freuen uns sehr, dass Marko Tanasković das Ruder übernimmt und setzen damit einen wichtigen Schritt in die Zukunft“, zeigt sich auch Vorstand Andreas Seidl hocherfreut.

Tanasković ist im österreichischen Handball dabei kein Unbekannter. Der gebürtige Serbe begann seine Laufbahn bei RK Jagodina, spielte unter anderem bei Roter Stern Belgrad und IFK Ystad HK, bevor er nach Österreich wechselte. Hier war er unter anderem beim HC Hard tätig, wo er als Spieler große Erfolge feierte. Nach weiteren Stationen in Leoben und Bruck folgte schlussendlich 2020 die Rückkehr ins Ländle zum HC Hohenems und anschließend nach Bregenz, wo er nach dem Ende seiner Spielerkarriere zuerst als Co-Trainer und ab 2023 als Headcoach seine Erfahrungen sammelte.

Nach seiner Beurlaubung bei Bregenz-Handball im Frühjahr übernimmt der 41-Jährige nun die Verantwortung beim SSV Dornbirn Schoren. Der ehemalige Profi ist EHF Master-Coach und besitzt damit die höchste internationale Trainerausbildung im europäischen Handball. „Ich bin überglücklich, die Position des Cheftrainers beim SSV Dornbirn zu übernehmen und den nächsten wichtigen Schritt in meinem Leben und in meiner Karriere zu machen. Unsere Ziele sind klar gesteckt: Ich bin nicht hier, um nur mitzumachen – wir wollen im nächsten Jahr zurück in die Meisterliga“, so der neue SSV-Headcoach.

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