Nach sieben Auswärtspartien zu Saisonbeginn dürfen die Handballerinnen des SSV Dornbirn Schoren am kommenden Wochenende endlich wieder vor heimischem Publikum auflaufen.
Grund für den späten Heimstart waren umfassende Sanierungsarbeiten in der Dornbirner Messehalle. Neben einem neuen Dach wurde auch die gesamte Beleuchtung modernisiert – künftig sorgen moderne LED-Leuchten für beste Lichtverhältnisse auf dem Spielfeld. Auch sportlich erhoffen sich die Schoren-Girls mit der Rückkehr in die eigene Halle neuen Schwung. In den bisherigen sieben Runden der WHA-Meisterliga konnten die Dornbirnerinnen bislang zwei Punkte holen. Nach einem großen personellen Umbruch im Sommer befindet sich das junge Team noch in einer Aufbauphase. Zuletzt musste sich der SSV beim Aufsteiger GKL Krems-Langenlois mit 28:32 geschlagen geben. „Die kämpferische Einstellung hat gepasst, wir sind auf dem richtigen Weg“, betont Trainer Christoph Bobzin trotz der Niederlage.
Für den Heimauftakt am Samstag (19 Uhr) wartet mit Serienmeister Hypo Niederösterreich allerdings ein echter Gradmesser. „Wenn wir es uns hätten aussuchen können, wäre Hypo wohl nicht unser Wunschgegner gewesen“, schmunzelt SSV-Obmann Christoph Antretter. „Aber jedes Spiel dauert 60 Minuten – und das erste Heimspiel ist für diese junge Mannschaft auf jeden Fall etwas Besonderes.“ Trainer Bobzin ergänzt: „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut und wir freuen uns auf den langersehnten Heimauftakt. Wir haben zwar am vergangenen Wochenende leider verloren, dennoch haben wir mit Kampf und Einsatz verloren. Und so wollen wir auch zu unserem ersten Heimspiel mit 110 Prozent Kampf antreten. Ich denke, man hat auch gesehen, dass ein Team wie Hypo stolpern kann.“ Die Niederösterreicherinnen mussten sich in der Vorwoche dem WAT Atzgersdorf geschlagen geben, gehen aber naturgemäß als Favorit ins Spiel in der Dornbirner Messehalle.











