CORONA LEGT JUGENDSPIELBETRIEB LAHM

Im Jugendbereich des SSV Dornbirn Schoren kann man seit März von einem Komplettstillstand im Spielbetrieb sprechen, denn mit dem ersten Corona-Lockdown wurde die Saison 19/20 abgebrochen und nicht wieder aufgenommen.

„Heimtraining ist angesagt"

Das ganze Training war ab Sommer auf einen Saisonbeginn Anfang Oktober ausgelegt. Bevor es aber richtig losging, brachte die deutsche Reisewarnung für fünf Dornbirner Jugendmannschaften in der Württembergliga das vorzeitige Aus. Auch das Bestreben vom Voralberger Hanballverband mit Tirol zumindest für die U18-Mannschaft Spiele auszutragen, führte vor der ersten Begegnung der Dornbirnerinnen aufgrund verschärfter Corona-Maßnahmen zu einer Einstellung des Spielbetriebs. Davon waren auch alle Jugendpiele innerhalb Vorarlbergs inklusive aller U8- und U10-Bewerbe betroffen.

Die Jugendleiterinnen Nadine Ehgarter und Stefanie Mairitsch zur momentanen Situation: „Leider lässt die Corona-Pandemie momentan keinen Spiel- und Trainingsbetrieb im Jugendbereich zu. Die TrainerInnen versuchen die Mädchen mit entsprechendem „Heimtraining“ fit zu halten. Wir stehen in den Startlöchern und sobald es Lockerungen seitens des Gesetzgebers gibt, werden wir die gemeinsamen Trainingsaktivitäten wieder vollumfänglich aufnehmen. Wir hoffen, dass sich die Situation in Richtung Frühjahr verbessert und wir dann noch einige Spiele bestreiten können. “

SSV-Obmann Christoph Scheiderbauer: „Wir wussten im September, dass wir vor einer herausfordernden Saison stehen. Leider traf es den Jugendbereich sehr hart, denn wir konnten bisher nur zwei von 43 Spielen bestreiten. Mit dem hat niemand gerechnet. Stolz und dankbar sind wir darauf, dass sich bisher kein Mädchen abgemeldet hat und alle inklusive den Eltern zu unserem Verein stehen. Vielen Dank gilt auch unseren Sponsoren, welche uns in dieser schwierigen Zeit weiter die Treue halten. Dies ist nicht selbstverständlich! Gemeinsam können wir diese widrigen Umstände besser meistern und positiv in die Zukunft schauen.“